Geschichte

1985 – 1991

  • Einige Menschen hatten schon durch den Verein „Neues Wohnen im Alter e.V.“ und durch die Fachhochschule für Sozialarbeit Kontakt mit der Idee vom gemeinschaftlichen Wohnen und Leben bekommen.

1992/93

  • Angeregt durch den „Wohnrat Köln e.V.“ treffen sich einige Männer und Frauen, um die Idee in die Tat umzusetzen.

1994

  • Erste Kontakte zur Stadt Köln, zu Wohnungsbauunternehmen, Genossenschaften, dem AK „Autofreie Siedlung“ und den Parteien – ohne sichtbaren Erfolg, bis auf eine Spende von den „Grünen“.
  • 28. Juli 1994 : Gründung des Vereins „Wohnen mit Alt und Jung e.V.“

1995

  • Kontakt zur GRUBO (Städtisches Wohnungsunternehmen: Grund und Boden)

1996

  • Besichtigung von zwei ungeeigneten Grundstücken.

1997

  • Wegen Grundstück Takufeld schließen sich „Wohnen mit Alt und Jung“, „Baugenossen“ und „Generationenhaus“ unter dem Namen „Wohnen mit Alt und Jung“ zusammen. Wir nehmen von dem Projekt Abstand, weil zu wenig kleine Wohnungen und kein Aufzug geplant sind.
  • Unterstützung durch „Büro für Bürgerengagement“, „Neues Wohnen im Alter“ und „Wohnbund“ Bochum , sowie KISS (Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen.)

1998

  • Projekt „Am Flutgraben“ scheitert, weil wir nicht schnell genug Interessenten für die auch vorgesehenen Eigentumswohnungen präsentieren können.

1999

  • Neun Grundstücksbesichtigungen erfolglos.
  • „Generationenhaus“ tritt aus und baut mit GRUBO im Margaretapark in Ossendorf
  • Kontakte zur „Autofreien Siedlung“ wegen Projekten in Höhenhaus, Dellbrück und Nippes
  • Im August Feier des fünfjährigen Bestehens des Vereins „Wohnen mit Alt und Jung e.V.“

2000

  • Ein Teil der Gruppe tritt aus, um in Roesrath-Stümpen zu bauen, dieses Projekt kommt nicht zustande.
  • Erster Kontakt mit Herrn Potschka von der GWG (Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Ehrenfeld eG)
  • Förderung der Projektentwicklung mit Frau Simbriger (Klaus-Novy-Institut) durch das Ministerium Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit (FJFG).
  • Vorstellung des Vereins im Bürgerfunk von Radio Köln.
  • 13 Grundstücksbesichtigungen

2001

  • Im Januar: Bereitschaft von Herrn Potschka, (GWG) auf dem Grundstück an der Jakob-Schupp-Straße in Ehrenfeld für uns zu bauen.
  • Weitere Grundstückbesichtigungen in Köln- Mülheim und an der Christuskirche mit Planung durch den Architekten Walter Maier.
  • Im Oktober zweite Förderung der Projektentwicklung durch das Ministerium FJFG.

2002

  • Die Planung an der Christuskirche wird wegen finanzieller Probleme der Träger eingestellt.
  • Planung des Gebäudes in der Jakob Schupp Straße durch das Architekturbüro Franken und Kreft unter Beteiligung des Vereins.
  • Die Idee der Pflegegruppenwohnung nimmt Gestalt an.
  • November 2002 Antrag auf Baugenehmigung Jakob Schupp Straße.

2003

  • Mitgliederwerbung und Festigung der Wohngruppe.
  • Im Oktober Erteilung der Baugenehmigung !

2004

  • Weitere Planungsgespräche mit Genossenschaft und Architekten.
  • 3. April „Aufräumtag“ am Bauplatz, erste Kontakte zu den künftigen Nachbarn.
  • Im Mai Beginn der Feinplanung durch die Architekten.
  • 27. Juli Straßenfest in der Jakob-Schupp-Straße.
  • 4. September wir feiern „10 Jahre Wohnen mit Alt und Jung e.V.“
  • Das Modell des Mehrgenerationenhauses wird vorgestellt: Kölnische Rundschau vom 16.09.2004
  • Finanzierung der Projektentwicklung durch das Land NRW
  • Konkrete Detailplanung des Hauses mit Architekt und Fachfirmen.

2005

  • Mitglieder-Versammlung im Februar
  • Bewegung auf dem Grundstück – Gerümpel, Gebüsch und Bäume müssen weichen
  • Die „Leitgedanken“ werden entwickelt
  • Ein neues Faltblatt wird erstellt
  • Unsere Internet-Seite geht ins Netz
  • Baubeginn am 23. Juni
  • Neue Interessenten für das Haus melden sich in Massen
  • Der Verein organisiert und plant auf Hochtouren
  • Die Grundsteinlegung wird gefeiert:
    Kölner-Stadt-Anzeiger vom 13.09.2005
    Kölnische Rundschau vom 07.09.2005
  • Im Dezember ist das Dach auf dem Haus

2006

  • Das Haus wird weiter ausgebaut.
  • Intensive Suche nach den letzten Mietern.
  • Der Kooperationsvertrag mit der Genossenschaft wird unterzeichnet.
  • Ab Juni werden die Wohnungen bezogen, letzte Bauarbeiten im Außenbereich (Balkongitter, Garten, Fahrradschuppen)
  • Zu Huss e.V. nimmt den Betrieb der Pflegewohngruppe auf.
  • Hattrick für die Wohnprojektbewegung: Franz Florian, Jannes und Julie-Sophie erblicken das Licht der Welt. Den Eltern einen Herzlichen Glückwunsch!
  • Im September erfolgt die feierliche Einweihung des Hauses.
  • Ehrenamtstag der Stadt Köln: „Wohnen mit Alt und Jung e.V.“ erhält eine besondere Auszeichnung wegen des Engagements für Jung und Alt von der Stadt Köln.
  • Zahlreiche Pressemeldungen, Radio- und Fernsehberichte über das Wohnprojekt.

2007

  • Erst jetzt ergreifen die Bewohner richtig Besitz von I H R E M Haus!
  • Das Jahr 2007 wird zum Jahr des „Generationenwechsels“ im Verein „WAJ“. Der Vorstand zeigt sich nach den Wahlen deutlich „verjüngt“. Doch auch weiterhin ist ein gutes Zusammenspiel von frischen Ideen der Jüngeren und Erfahrungen der Älteren notwendig, gewünscht und gefordert, damit die Gemeinschaft funktionieren kann.
  • Der Verein erkennt, dass er nicht mehr neue Bewohner für das bestehende Haus suchen kann, sondern dass er jetzt zwei, drei … viele neue Projekte initiieren muss.

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    Der Verein

    „Wohnen mit Alt und Jung e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein, der seine Idee einer generationsübergreifenden Hausgemeinschaft in die Tat umgesetzt hat. Der Verein zählt zur Zeit 43 Mitglieder. Beinahe alle wohnen im Mehrgenerationenhaus im Kölner Stadtteil Neu-Ehrenfeld und bilden eine aktive Hausgemeinschaft.

    Wer wir sind

    Wir – das sind 26 Erwachsene und zwölf Kinder, die ganz unterschiedliche und individuelle Lebenswege zu “Wohnen mit Alt und Jung” (WAJ) geführt haben.

    WAJ
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